Author Archives: oliver

Unsere Krankenhäuser – Für unsere Region.

Eine wohnortnahen Krankenhausversorgung muss auch in der Fläche und nicht nur in Großstädten erhalten und finanziert werden. Der Erhalt eines zukunftsfähigen medizinischen Angebots in Ansbach, aber auch in Dinkelsbühl und Rothenburg o.d.T. ist für mich selbstverständlich. Dabei gehe ich durchaus davon aus, dass der Krankenhaus-Verbund ANregiomed dauerhaft, wenn auch nicht in dem Maße wie bisher,…

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Wahlprüfsteine

Verbände und Vereine stellen den Parteien, Wählervereinigungen und einigen Kandidat*innen auch manchmal persönliche Fragen speziell zu Wahlen, sogenannte Wahlprüfsteine. Da diese Gruppen meinst viele Menschen vertreten, neigen viele Kandidaten*innen zur Kommunalwahl ihre Antworten deshalb möglichst offen zu halten, um für die Gruppen wählbar zu bleiben. Mir persönlich geht es um Glaubwürdigkeit, auch wenn es dazu…

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Wirksamer Klimaschutz – Droht ein Riss durch die Gesellschaft?

Seit rund einem Jahr geht die Jugend in Deutschland als Fridays-for-Future-Bewebung für mehr Klimaschutz auf die Straße. Im Grunde greifen sie unsere Forderungen für mehr Erneuerbaren Energien und für Klimaschutz auf. Auf den ersten Blick wirken Ihre Forderungen teilweise radikal. Sie selbst betonen aber stets: „Wir orientieren uns nur an den Erkenntnissen der Wisseschaft“. Die…

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Mein Angebot an die Ansbacher*innen

Nach meiner Kandidatur im Jahr 2014 bewerbe ich mich auch zur Kommunalwahl am 15.März 2020 wieder für den Ansbacher Stadtrat. Bei der Aufstellungsversammlung haben mich die Mitglieder auf Platz 2 der 40-köpfigen Liste gewählt. Ein Vertrauensvorschuss. Dafür muss ich mich herzlich bedanken. Hier meine Bewerbung: Liebe Freundinnen und Freunde, mir liegen die ökologischen Themen besonders…

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VOLKSBEGEHREN ARTENVIELFALT

Die Bienen haben es geschafft: erfolgreiches Volksbegehren

Nachfolgender Bericht ist im „Stachel“ der Mitgliederzeitschrift des Bund Naturschutz Ansbach erschienen (https://ansbach.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/ansbach/Stachelausgaben/Stachel-19-01-web.pdf)

Als einer von vier Sprecher*innen des Aktionsbündnis habe ich mich über den Erfolg in Stadt und Landkreis Ansbach sehr gefreut.

Bayerns Bürger wünschen sich einen wirksameren Schutz der Artenvielfalt und die Förderung einer naturnahen Landwirtschaft. Dies ist das klare Signal, vom Ausgang des Volksbegehrens. Initiiert wurde es zunächst im Wesentlichen von der ÖDP. Als nach der Zulassungsphase die juristische Zulässigkeit klar war, bildete sich bayernweit und auch bei uns im Landkreis ein breites Bündnis aus vielen Verbänden, bei dem der Bund Naturschutz (BN) eine starke Rolle spielte. Mit einer Beteiligung von 18,4 Prozent bedeutet das Ergebnis einen überwältigenden Erfolg für die jahrzehntelang unterdrückten Belange des Naturschutzes.

Zu den Kernforderungen gehört der massive Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, die Vernetzung von Lebensräumen in einem Biotopverbund, die Einhaltung von Uferrandstreifen, die Umwandlung von zehn Prozent des Bayerischen Grünlands in Blühwiesen und die pestizidfreie Bewirtschaftung staatlicher Flächen. Im Zusammenspiel sollen diese Maßnahmen den bedrohten Tier- und Pflanzenarten Bayerns eine echte Überlebenschance bieten. Mehr Artenschutz soll keines- falls landwirtschaftliche Existenzen gefährden. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, gerade kleinen und mittleren Betrieben neue Chancen zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund ist es schade, dass Teile der Landwirtschaft mit Desinformationen arbeiteten und sich danach in eine Märtyrerrolle begaben. Die Realität sieht ganz anders aus: In der EU werden jährlich etwa 58 Milliarden EUR für Agrarsubventionen ausgegeben, pro EU-Bürger 114,- EUR/ Jahr. Doch nur ein Bruchteil davon fließt in Maßnahmen für eine nachhaltige, naturverträgliche Landwirtschaft. Der Löwenanteil führt meist zu immer stärkerer Intensivierung und ist die wesentliche Ursache für den Artenrückgang. Es ist höchste Zeit zum Umsteuern. Artenvielfalt darf nicht mehr dem Gutdünken der Agrarlobby überlassen bleiben, sondern es muss der gesetzliche Rahmen verbessert werden.

Die Bevölkerung in Stadt und Landkreis Ansbach hat zum großen Erfolg beigetragen. In der Stadt Ansbach haben sich 19,4 % und im Landkreis 18,9% der Wahlberechtigten, insgesamt 32.392 Menschen eingetragen, in unserem ländlich geprägten Landkreis ein wirklich herausragendes Ergebnis. Unser lokales Aktionsbündnis, in dem 31 Organisationen, Parteien sowie zahlreiche Privatpersonen gemeinsam Informationsveranstaltungen durchgeführt, Plakate aufgehängt, Benachrichtigungskarten und Flyer verteilt und als Rathauslotsen zusammengearbeitet hatten, waren ein wichtiger Schlüssel zum regionalen Erfolg. Als Schirmherr hatte Josef Göppel, ehemaliger Bundestagsabgeordneter, die Kooperation der Organisationen unterstützt.

Co-Autor Oliver Rühl

Für sauberes Wasser und gesundes Essen eintreten, auch deshalb bin ich bei BN. Als Mitglied des Bund Naturschutz Ansbach habe ich mich entschlossen auf die Leserbrief von Herrn Weiß, dem Geschäftsführer des Bauernverband Ansbach zu reagieren

Meine Leserbrief:
Zu Leserbrief von Rainer Weiß aus der FLZ vom 21.06.17 „Passt in das Weltbild“

Dass Herr Rainer Weiß vom Bauernverband Ansbach (BBV) versucht in seinem Leserbrief die berechtigte Kritik am erschreckendem Rückgang der Arten mit dem Höfesterben zu verknüpfen ist ein reines Ablenkungsmanöver. Was tut der Bauernverband gegen das Artensterben? Wie berät er seine Mitglieder dazu? Der Anteil der ökologischen Landwirtschaft im Landkreis Ansbach hatte im Jahr 2015 einen Anteil von lediglich 3,63%. Im Jahr 2006 hatten wir einen Anteil von 2,79%! Bei gleichbleibender Größe der Landwirtschaftlich genutzten Flächen von 110.344 ha. Der Biomarkt wächst und die Nachfrage wird nicht gedeckt.

Die Kritik des Bund Naturschutz ist gerechtfertigt und der Bauernverband muss sich selbst fragen, welche Antworten er auf den Strukturwandel hat. Der BN ist dafür nicht verantwortlich. Mehr Flächen ökologische zu bewirtschaften wäre dringend notwendig und eine gute Antwort. Und wie verhält sich der Bauernverband beim Thema Grund- und Trinkwasserschutz und dem Problem der  steigenden Nitratbelastung und dem Pestizideinsatz? Hier sind die Landwirte gefragt Verantwortung wahrzunehmen. Es gibt Landwirte die dies bereits tun, es müssen nur viel mehr werden!

Herr Weiß schrieb am 21.06:

„Knabenkraut-Vorkommen: Rückgang und rund 20 Prozent“ in der FLZ vom 13.Juni.

Da darf sich der Bund Naturschutz (BN) doch freuen: Eine Studie hat ergeben, dass von einer bestimmten Pflanzenart nach zehn Jahren noch immer 80 Prozent vorhanden sind. Und das trotz Klimaveränderung und aller Aspekte, die man doch gerne den bäuerlichen Betrieben zuschiebt. Dass von den Verfassern als Ursache die Landbewirtschaftung genannt wird, ist verständlich, weil es in das Weltbild des BN passt. Eine daneben liegende Wiese wird als kahl beschrieben – logisch, wenn diese kurz vorher gemäht. Der kahle Anblick belastet mich nicht – ich freue mich, dass ich das Heu trocken einbringen konnte. In der Landwirtschaft im Kreisverband Ansbach haben wir mit anderen Veränderungen zu tun. In den vergangenen 15 Jahren haben bei uns 55 Prozent der Milchkurbetriebe, 58 Prozent der Rinderigster, 66 Prozent der Betriebe mit Schweinemast und über 75 Prozent der Ferkelerzeugungsbetriebe ihre Tierhaltung endgültig eingestellt. Das wird den BN freuen. Ob wir unsere regionale Nahrungsproduktion dauerhaft erhalten können, ist fraglich. Rainer Weiß, BBV Geschäftsführer

 

Abschiebungen nach Afghanistan

Vorab: Deutschland ist ein Einwanderungsland ohne Einwanderungsgesetz. Das muss ich ändern. Es muss legale Einwanderungsmöglichkeiten, auch für nicht EU-Bürger*innen. Mir geht es aber um die aktuelle Abschiebung nach Afghanistan. Afghanistan ist inzwischen von der Bundesregierung, genau genommen vom SPD-geführten Bundesaußenministerium, zum sicheren Herkunftsstaat ernannt worden. Die Logik ist folgende: Die Bundeswehr zieht derzeit ihre Soldaten*innen…

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Weniger Plastiktüten

Die Kreisgruppe des BUND Naturschutz hat sich für den Herbst 2016 eine Aufklärung-Kampagne zum Thema Plastikmüll vorgenommen. Die Aktion gestartet haben wir am vergangenen Samstag Vormittag den 1.Oktober. Dazu haben wir, Karin Brenner (Ökopädagogin), der 2. Vorsitzende des BN Hannes Hüttinger und ich, in den Ansbacher Innenstadt-Läden, am Wochen- und Bauernmarkt dafür geworben künftig auf Plastiktüten zu…

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Demokratie durch CETA, TTIP und TISA in Gefahr – Deshalb Zeichen setzen soviel es geht

Am 17.September waren 320.000 Menschen in sieben Städten auf der Strasse gegen die Freihandelsabkommen CEAT, TTIP und TISA. Ich bin mir fast sicher, dass die Leute wie Gabriel, Merkel und Kauder an die das Signal gerichtet war, entweder Ohrenstöpsel verwenden oder es ganz bewusst ignorieren wollen, das wir CETA & Co nicht wollen. Es ist…

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Glyphosat – Wie wir mit unserem Wasser umgehen

Eine Landwirtschaft, die Gift, wie Glyphosat für unverzichtbar hält, folgt dem Weg des Machbaren. Doch muss man immer alles, was machbar ist, auch tun? Der Weg des Machbaren ist eine Sackgase, die Frage ist nur: Wie lange braucht man, um an das Ende der Sackgasse anzukommen? Es ist keine Lösung, die Landwirte pauschal zu diffamieren,…

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